Ihr persönliches Risikoprofil

Auf dieser Seite können Sie an Hand Ihrer persönlichen Daten einschätzen, in wie weit Sie sich um Ihre Gesundheit Gedanken machen sollten.

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Geschlecht*

 
Die mit *) markierten Felder müssen für die Berechnung des Waist to Height Ratio (WHtR) ausgefüllt werden.
Ihr WHtR
wird berechnet

WHtR Klassifikation
unter 0,40 =   Untergewicht
0,40 - 0,50 =   Normalgewicht
0,51 - 0,56 =   Übergewicht
0,57 - 0,68 =   Fettleibigkeit
über 0,68 =   Krankhafte Fettleibigkeit

Diabetes

 
Bedeutung der Farben: 
♥ = günstige Werte
♥ = Achtung ist geboten
♥ = behandlungsbedürftig
 


Erläuterung

Es gibt viele unterschiedliche Beurteilungskriterien für das optimale Körpergewicht: von der altbekannten Formel: Körpergröße in cm minus 100 = Normalgewicht, über den BMI (Body Mass Index) bis hin zum Bauchumfang.

Wir haben uns für letzteres entschieden, weil nach neueren Untersuchungen der Bauchumfang für die Beurteilung der Gesundheit eine größere Rolle spielt als der BMI. Der Bauchumfang gibt Auskunft über das in der Bauchhöhle liegende Fettgewebe, das sog. Viszeralfett.

In den Leitlinien für Ärzte wird vom Präsident der Deutschen Adipositas-Gesellschaft empfohlen, den Bauchumfang zu messen, da er das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen genauer definiert, als der BMI. Von einem erhöhten Bauchumfang und Gesundheitsrisiko spricht man bei Frauen, wenn dieser über 80 cm liegt, bei Männern über 94 cm. Ein noch deutlich höheres Risiko besteht, wenn der Taillienumfang bei Frauen über 88 cm und bei Männern über 102 cm gemessen wird.

WHtR – Waist to Height-Ratio / Bauchumfang

Das Waist-to-Height Ratio (WHtR) vergleicht den Bauchumfang(Waist) mit der Körpergrösse (Height).

BAUCHUMFANG - So messen Sie richtig:

  • vor dem Frühstück
  • stehend und mit freiem Oberkörper, am besten vor dem Spiegel
  • an der dicksten Stelle des Bauches (zumeist etwa 2 cm oberhalb des Nabels)
  • leicht ausgeatmet
WHR – Waist to Hip Ratio

Die Waist to Hip Ratio ist das Verhältnis von Taillen- zu Hüftumfang. Insbesondere bei Übergewichtigen lässt sich mit Hilfe dieses Verhältnisses eine Aussage über gesundheitliche Risiken treffen und die individuelle Körperfettverteilung bestimmt werden.

Grundsätzlich werden zwei Formen der Fettverteilung unterschieden, der 'Apfel- und der Birnentyp':
Den ‚Apfeltyp‘ sieht man vorwiegend bei Männern und ist durch eine Fettvermehrung im Bauchbereich gekennzeichnet. Man nennt diese Form auch die abdominale, stammbetonte, zentrale, androide Form.

Den 'Birnentyp' hingegen findet man vermehrt bei Frauen. Diese glutaeo-femorale, hüftbetonte, periphere, gynoide Form ist charakterisiert durch eine Vermehrung des Fettgewebes im Gesäß-, Hüft- und Oberschenkelbereich.

Beim 'Birnentyp' ist der Hüftumfang also größer als der Taillenumfang, beim 'Apfeltyp' ist es genau umgekehrt. Da das gespeicherte Fett nicht ständig im Austausch mit dem Blutkreislauf steht, leiden "Birnentypen" seltener an Herz-Kreislauf- und Stoffwechselerkrankungen als 'Apfeltypen'.

Die Waist to Hip Ratio errechnet sich aus dem Quotienten aus dem Taillenumfang in Zentimetern und dem Hüftumfang in Zentimetern.

Taillenumfang (in cm) / Hüftumfang (in cm)

Betrachtet man die WHt-Ration geschlechtsspezifisch so besteht ein erhöhtes Risiko bei Frauen mit einer WHR > 0.85 und bei Männern bei einer WHR > 1.0. Es handelt sich hierbei um von der WHO empfohlenen Maximalwerte, um Risikogrenzen.
Laut CDC (Centers for Disease Control and Prevention) sollten Frauen einen Wert unter 0.8 und Männer einen Wert unter 0.9 anstreben.

Bestimmung: Verwenden Sie ein Maßband um den Umfang Ihrer Hüften zu messen. Messen Sie den weitesten Teil Ihres Hinterteils. Dann messen Sie den kleinsten Umfang Ihrer natürlichen Taille. Normalerweise ist dies genau über dem Bauchnabel.

Cholesterin

Cholesterin ist nicht nur in unserer Nahrung enthalten, sonder auch als Bestandteil von wichtigen Hormonen in unserem Körper vorhanden. Wird zu viel mit der Nahrung aufgenommen und/oder produziert der Körper selbst zu viel von diesem ‚Fettstoff‘, dann besteht die Gefahr einer Arteriosklerose, also einer Verkalkung unserer Blutgefäße. Sind unsere Blutgefäße dadurch verengt, wie man es auch bei verkalkten Rohrleitungen im Haus kennt, fließt nicht mehr ausreichend Blut hindurch und die Gefahr von Infarkten oder Thrombosen steigt. So sollte der Gesamtcholesterinwert möglichst unter 200mg/dl Blut liegen. Will man es genauer wissen, so bestimmt man noch das ‚gute‘ Cholesterin, das HDL – Cholesterin (High-Density-Lipoprotein). Dies sollte z.B. möglichst hoch liegen, also über 40 mg/dl. Das ‚Gute‘ an dieser Unterfraktion des Cholesterins ist, dass es sich NICHT an den Gefäßwänden festsetzt und somit nicht zu einer Verengung führt. Vermehrte körperliche Aktivität soll zu höheren HDL-Werten führen. Im Gegensatz zum HDL-Cholesterin, lagert sich das LDL-Cholesterin (Low-Density-Lipoprotein) leicht an den Gefäßwänden an und führt somit schneller zu einer Verengung. Daher sollte das ‚schlechte‘ LDL-Cholesterin möglichst tief liegen, unter 160mg/dl Blut.
ACHTUNG: liegen weitere Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor, wie z.B. Diabetes mellitus, Übergewicht oder Rauchen, sollte der LDL-Cholesterin-Wert unter 130 mg/dl liegen. Fragen Sie ggf. Ihren Arzt für Ihre individuellen Zielwerte.

Triglyceride

Wie das Cholesterin gehören auch die Triglyceride oder Neutralfett genannt, zu der Gruppe der Fette. Der größte Teil, der mit der Nahrung aufgenommenen Fette sind Triglyceride. Sie kommen zum Beispiel in Butter, Margarine, Öl, Milch, Fleisch, Wurst, Eier oder Nüssen vor. Erhöhte Bluttriglyceridwerte (über 150 mg/dl Blut) können ein Hinweis sein auf Fettstoffwechselstörungen, Übergewicht oder auch Nieren- und Schilddrüsenerkrankungen. Das Risiko Thrombosen oder Arteriosklerose zu bekommen ist ebenfalls erhöht.

Diabetes Mellitus

Diabetes mellitus (honigsüßer Durchfluss) oder im Volksmund auch Zuckerkrankheit genannt ist eine chronische Erkrankung der Bauchspeicheldrüse. Mit der Zeit bildet diese Drüse immer weniger bzw. gar kein Insulin mehr. Das hat zur Folge, dass der Zucker aus dem Blut nicht mehr in die Körperzellen zur Energiegewinnung gelangt. Die Betroffenen werden u.a. müde, antriebslos, müssen vermehrt zur Toilette und werden immer durstiger. Man unterscheidet unterschiedliche Diabetestypen, wobei der Typ 1 (früher Jugenddiabetes) und der Typ 2 ( früher Altersdiabetes) die bekanntesten sind.

Zahlreiche vererbbare Gene können für die Entstehung dieser Erkrankung verantwortlich sein, wobei die genauen Details momentan noch nicht bekannt sind. Dabei ergeben sich folgende Risiken:

  • Besteht bei einem Elternteil ein Diabetes mellitus Typ 2, so beträgt das Risiko für die Kinder, im Laufe des Erwachsenenlebens ebenfalls daran zu erkranken ca 40 Prozent.
  • Sind beide Elternteile an einem Typ-2-Diabetes erkrankt, entwickeln die Kinder diese Krankheit mit einem Risiko von 80 Prozent ebenfalls.
  • Bei erkrankten Geschwistern beläuft sich das Erkrankungsrisiko auf 40 Prozent.
  • Ist ein eineiiger Zwilling von einem Diabetes mellitus Typ 2 betroffen, so erkrankt dessen Zwilling zu 90 Prozent ebenfalls daran.

Auch wenn die Anzahl der Diabetiker weltweit rasant ansteigt und z.T. als Epidemie des 21. Jahrhunderts bezeichnet wird, muss es kein unabwendbares Schicksal sein. Ca. 90% der Betroffenen gehören zum Typ 2. Hierbei spielen Faktoren wie Bewegungsmangel, Übergewicht und ungesunde Ernährung ebenfalls eine wichtige Rolle bei der Entstehung der Erkrankung. Man hat festgestellt, dass eine Gewichtszunahme von 8 bis 10 kg das Risiko zur Entstehung von Diabetes um das 3-fache, eine Zunahme von 11 bis 20 Kg sogar um das 5-fache erhöht. In der allgemeinmedizinischen Praxis gehört Diabetes zum häufigsten Beratungsanlass.

Blutdruck

Der Blutdruck ist der Druck des Blutes in den Blutgefäßen und wird daher von den Ärzten gerne als Gefäßdruck bezeichnet. Er sollte unter Normalbedingungen und ohne Berücksichtigung individueller Abweichungen idealerweise bei 120/80 mm Hg liegen. Bei jedem Herzschlag schwankt er zwischen einem Maximalwert (systolischer Wert) und einem Minimalwert (diastolischer Wert). Der erste also der systolische Wert entsteht während der Anspannungs- sowie (Blut-)Auswurfphase des Herzmuskels. Der zweite, der diastolische Wert, kennzeichnet die Entspannungs- sowie Füllungsphase des Herzens. Die Blutdruckwerte können so Auskunft über die Pumpleistung des Herzens geben, sowie den Durchmesser der Blutgefäße. Zu hohe Bluthochdruck Werte ab 14o/9o mmg Hg bezeichnet man als Bluthochdruck bzw. Hypertonie oder Hypertonus.

Die Entscheidung, ob zu hohe Bluthochdruckwerte behandlungsbedürftig sind oder nicht, ist individuell von weiteren Faktoren abhängig: w.z.B. Übergewicht, erhöhte Blutfettwerte, Diabetes mellitus oder das Metabolische Syndrom.

Zu hohe Bluthochdruck Werte sind ein Risikofaktor für Gefäß- und Augenerkrankungen, Herz- und Nierenschwäche. ‚Heimtückisch‘ kann sein, dass Bluthochdruck lange Zeit keine Beschwerden verursacht, aber schon schleichend die Gefäße angreift.

Achten Sie bei der Blutdruckmessung darauf, dass Sie sich vorher ca. 10 Minuten ruhig verhalten haben und die Messmanschette auf gleicher Höhe wie Ihr Herz angelegt ist.

Fast die Hälfte der Todesursachen in Deutschland lässt sich auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen zurück führen. Also achten Sie auf Ihre Blutwerte, lassen Sie sich diese bei der nächsten Untersuchung beim Arzt aufschreiben, sodass Sie selbst einen Blick auf Ihr persönliches Risiko werfen können und ggf. individuell mit Ihrem Arzt erörtern können.

Bei Fragen zu Ihrer gesunden Ernährungs- und Einkaufsweise rufen Sie uns GeErne an. Tel. 0511-738696